Der Verein Root Foundation Germany mit Sitz in Radebeul begleitet die gleichnamige Organisation in der ruandischen Hauptstadt Kigali

Personen in einem Schulungsraum
Lehrgang für Eltern 
© Root Foundation Germany e. V.

Die Root Foundation in Kigali/Ruanda erhält durch den deutschen Partnerverein in Radebeul Unterstützung zur Verbesserung der Wasserversorgung und Hygiene.

Im Stadtteil Batsinda in der ruandischen Hauptstadt Kigali bietet die Root Foundation rund 500 Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen Möglichkeiten zur persönlichen Entwicklung. Im neu errichteten Kinder- und Jugendzentrum fehlten bislang grundlegende hygienische Voraussetzungen: Es gab weder Zugang zu sauberem Trinkwasser noch ausreichend sanitäre Anlagen. Ziel des Projekts ist es, die hygienische Situation im Root Foundation Center und darüber hinaus zu verbessern.

Im Projekt wurden zwei Wassertanks mit Filtersystem errichtet. Zur allgemeinen Wasserversorgung steht ein 5.000-Liter-Tank für Küche, Toiletten und Waschbecken zur Verfügung, während ein separater 650-Liter-Tank die Trinkwasserversorgung gewährleistet. Damit ist nun der dauerhafte Zugang zu sauberem Trinkwasser nicht nur für die Kinder und Jugendlichen, sondern auch für die umliegende Gemeinschaft gewährleistet. Es wurden Toiletten für Mädchen, eine Küche und Handwaschbecken errichtet. Die Baumaßnahmen wurden von Workshops zu Hand- und Körperhygiene, Wasserqualität, und Infektionsschutz für Kinder und Jugendliche, Personal und Ehrenamtliche sowie Eltern begleitet. Durch öffentliche Initiativen und einen themenbezogenen Club hat sich das Kinder- und Jugendzentrum als vorbildliche Anlaufstelle für Hygienepraxis im Stadtteil entwickelt.

Antragsteller ist der Verein Root Foundation Germany e. V. mit Sitz in Radebeul. Der Verein wurde im Dezember 2018 auf Initiative ehemaliger deutscher Freiwilliger in enger Abstimmung mit der ruandischen Partnerorganisation Root Foundation Rwanda gegründet. Ziel des Vereins ist es, die RFR auf dem Weg zur Eigenständigkeit zu begleiten und dabei eine machtkritische Nord-Süd-Zusammenarbeit zu leben.

zurück zum Seitenanfang