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Entwicklungszusammenarbeit

Ein Mann sitzt zwischen vielen Schülern.
Die Sächsische Staatsregierung engagiert sich in einer Vielzahl an Förderprojekten im Zuge der Entwicklungszusammenarbeit. Über deren Arbeit informieren sich die Staatsminister, wie hier der Chef der Staatskanzlei Oliver Schenk (hinten rechts), vor Ort.  © Sächsische Staatskanzlei

Die Entwicklungszusammenarbeit der Länder stützt sich auf Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz. Die Ministerpräsidenten trafen hierzu schon 1962 einen ersten grundsätzlichen Beschluss. Ein wichtiger Meilenstein war zuletzt die Verabschiedung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen im September 2015.

Sachsen widmet sich dem Thema seit 2017 intensiver. In den Landeshaushalt 2017/2018 fügte der Sächsische Landtag einen entsprechenden Titel ein und stattete ihn zunächst mit 400.000 Euro pro Jahr aus. Damit waren zwei größere Projekte möglich, von denen jeweils eines der Verein »Arche noVa e.V.« und das Deutsche Rote Kreuz durchführen. Außerdem begann 2017 die Zusammenarbeit mit der Stiftung »Nord-Süd-Brücken«, die im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei einen Kleinprojektefonds für Entwicklungszusammenarbeit verwaltet.

Hintergrund

Das Thema Entwicklungszusammenarbeit rückte auf die internationale Agenda, als insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg immer mehr Staaten Afrikas und Asiens die Unabhängigkeit erlangten. Am 30. September 1961 wurde die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gegründet. Die OECD als bis heute wichtigste Gebergruppe bildete einen Entwicklungsausschuss (Development Assistance Comittee). Ob ein Staat Empfänger sein kann, bemisst sich seitdem danach, ob er auf der DAC-Liste der OECD geführt wird. Maßgebliches Kriterium ist das Pro-Kopf-Einkommen. Die Liste wird alle drei Jahre aktualisiert.

Entwicklungszusammenarbeit ist primär Aufgabe des Bundes. Fachlich federführend ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Eng eingebunden sind das Auswärtige Amt und viele der Bundesministerien.

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