Internationale Termine im Jahr 2026
Unter dem Motto »Weltenbummler – Begegnungen. Perspektiven. Zukunft.« veranstaltete der Industrieverein Sachsen 1828 e.V. im Kraftverkehr Chemnitz eine Gala, bei der Ministerpräsident Michael Kretschmer in seinem Grußwort die Bedeutung von internationalem Handel, technologischer Exzellenz und Offenheit für die erfolgreiche Zukunft Sachsens hervorhob. Auch der indische Botschafter Ajit Vinayak Gupte war mit einem Beitrag zur dynamischen Entwicklung seines Landes auf der Gala vertreten.
Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, beteiligte sich beim Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft 2026 in Posen mit einem Beitrag zur Bedeutung von Sicherheit und Resilienz der EU und den damit verbundenen Herausforderungen für Grenzregionen. Das politische Spitzentreffen der Oder-Partnerschaft fand bereits zum neunten Mal statt und stand 2026 unter dem Motto »Resiliente Regionen und Städte – Sicherheit, Solidarität und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit«. Die Regionen der Oder-Partnerschaft verabschiedeten auf dem Spitzentreffen einen Appell, der einen zügigen Ausbau der deutsch-polnischen Schienenverbindungen anmahnt.
Botschafterin Maeve Collins aus Irland war am 22. Mai zu Ihrem Antrittsbesuch bei Ministerpräsident Michael Kretschmer zu Gast. Irland übernimmt in der zweiten Jahreshälfte die Präsidentschaft im Rat der EU, in der die Themen Ukraine und Energiepolitik von zentraler Bedeutung sein werden.
Als Schirmherr der 37. Schlesischen Musikfeste zeigte Ministerpräsident Michael Kretschmer in seinem Grußwort zum Abschlusskonzert seine Wertschätzung für die Bedeutung der Musikfeste als kulturelle Brücke zwischen Deutschland und Polen. Zudem würdigte Ministerpräsident Kretschmer das 35. Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags als Fundament für gegenseitiges Vertrauen und bilaterale Zusammenarbeit. Das Leitmotiv »Frieden« der Musikfeste bezeichnete der Ministerpräsident als aktuelles und tief verwurzeltes Anliegen Europas.
Ministerpräsident Michael Kretschmer empfing am 11. Mai den Landeshauptmann von Oberösterreich, Thomas Stelzer, in der Staatskanzlei. In beiden Regionen sind Fahrzeugbau und Halbleiterfertigung relevante Wirtschaftsfaktoren. Landeshauptmann Stelzer war mit einer großen Delegation nach Sachsen gereist und besuchte neben der Staatskanzlei unter anderem auch GlobalFoundries Dresden und das Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale Gesundheit der TU Dresden.
Für seinen Antrittsbesuch bei Ministerpräsident Kretschmer kam der österreichische Botschafter Dr. Alexander Marschik am 11. Mai in die Staatskanzlei. Zentrale Themen des Gesprächs waren aktuelle politische Entwicklungen in Österreich und Deutschland, insbesondere im Bereich Energiepolitik.
Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, nahm am 6. und 7. Mai an der 50. Sitzung des Ausschusses für interregionale Zusammenarbeit der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für grenznahe und regionale Zusammenarbeit teil. Sachsen hat ab 2026 den Ko-Vorsitz des Ausschusses übernommen. Herr Dr. Handschuh leitete die Sitzung zusammen mit dem polnischen Ko-Vorsitzenden, Sebastian CiemnoczoƗowski (Marschall der Woiwodschaft Lebuser Land) und beteiligte sich an einer Podiumsdiskussion zum Thema »Neue wirtschaftliche Dynamiken und Zukunftstechnologien – Chancen und Herausforderungen für die deutsch-polnische Zusammenarbeit«.
Zusammen mit Bundeskanzler a. D. Olaf Scholz und Professorin für Völkerrecht Dr. Heike Krieger führte Ministerpräsident Michael Kretschmer in der Dresdner Frauenkirche ein Podiumsgespräch zu aktuellen Aspekten der internationalen Politik. Ministerpräsident Kretschmer erläuterte in diesem Zusammenhang unter anderem Sachsens Zukunft in einer multipolaren Welt und die Bedeutung deutscher sowie europäischer Wehrhaftigkeit. Übergreifendes Thema der Veranstaltung war »Kooperation oder Konfrontation? Internationale Zusammenarbeit vs. My Country First«. Der Podiumsdiskussion ging ein Impulsvortrag von Bundeskanzler a. D. Scholz voraus.
Die israelische Botschaft in Deutschland feierte 2026 den Unabhängigkeitstag Israels in der Glashalle der Messe Leipzig. In einem Grußwort würdigte Ministerpräsident Michael Kretschmer die Beziehungen zwischen Sachsen und Israel. Der Ministerpräsident bekundete ein entschlossenes Vorgehen gegen jene, die versuchen, Antisemitismus in Deutschland zu etablieren und warb für Leipzig als möglichen Standort für das Holocaust-Bildungszentrum der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem in Deutschland.
Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte am 1. April die Eröffnung der Ausstellung »Der Warschauer Aufstand 1944« in Leipzig. Die Ausstellung macht deutlich, dass Demokratie und Rechtsstaat verteidigungsfähig sein müssen. In diesem Zusammenhang betonte Ministerpräsident Kretschmer bei der Eröffnung der Ausstellung, dass Europa insbesondere in unsicheren Zeiten zusammenstehen müsse. Die Ausstellung erinnert mit Repliken von Exponaten, Dokumenten sowie dem Film »Stadt der Ruinen« an den Warschauer Aufstand 1944, bei dem rund 45.000 Kämpferinnen und Kämpfer der Polnischen Heimatarmee gegen die deutsche Besatzung kämpften. Die Kooperation mit dem Museum des Warschauer Aufstands geht auf den Besuch des Ministerpräsidenten in Warschau im Jahr 2024 zurück.
Mit einem symbolischen Spatenstich fiel in Görlitz der Startschuss für das grenzüberschreitende Fernwärmeprojekt »United Heat«. An der Veranstaltung nahmen neben Ministerpräsident Michael Kretschmer unter anderem auch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, der Unterstaatssekretär im polnischen Energieministerium, Konrad Wojnarowski, der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien Paweł Gancarz, die niederschlesische Woiwodin Anna Żabska sowie der Oberbürgermeister von Görlitz Octavian Ursu und der Bürgermeister von Zgorzelec Rafał Gronicz teil. Ministerpräsident Kretschmer würdigte in seinem Grußwort das Projekt als starkes Signal für Innovation, Klimaschutz und europäische Zusammenarbeit.
Am 30. März lud das Niederschlesische Regionalbüro im Regierungsviertel in Dresden ein, die Partnerschaft Niederschlesiens und Sachsens unter dem Motto »Niederschlesischer Frühling« zu feiern. In seinem Grußwort hob Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes und Europaangelegenheiten Dr. Andreas Handschuh die Bedeutung des Deutsch-Polnischen Nachbarschaftsvertrags hervor, der 2026 sein 35. Jubiläum feiert.
Am 13. März besuchte Ministerpräsident Michael Kretschmer Prag zu seinem Antrittsbesuch bei der neuen tschechischen Regierung und traf im Regierungsamt mit dem tschechischen Premierminister Andrej Babiš zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zentrale Fragen der europäischen Wirtschafts- und Energiepolitik sowie die Weiterentwicklung der sächsisch-tschechischen Zusammenarbeit. Am Abend traf Ministerpräsident Kretschmer zudem zu einem informellen Austausch mit Vertretern der Wirtschaft zusammen.
Ministerpräsident Michael Kretschmer besuchte gemeinsam mit der Botschafterin der Republik Slowenien in Deutschland, Dr. Ana Polak Petrič, die Siliko GmbH in Neustadt. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung besichtigten der Ministerpräsident und die Botschafterin das Unternehmen und kamen dabei mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ins Gespräch. Das slowenische Hochtechnologieunternehmen Siliko ist Entwicklungslieferant und Hersteller technischer Produkte aus Elastomeren und Thermoplasten mit einer mehr als 30-jährigen Tradition.
Eine ukrainische Delegation mit Teilnehmern aus den Bereichen Dual-Use Technologien und verteidigungsnahe Industrien war am 2. März zu Gast in der Staatskanzlei. Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, tauschte sich zusammen mit weiteren Akteuren zu Kooperationsmöglichkeiten in Forschung, Entwicklung und Innovation mit der ukrainischen Delegation aus. Dr. Handschuh nutzte den Besuch ebenfalls, um Sachsen als verlässlichen europäischen Forschungs- und Innovationsstandort für Dual-Use Technologien zu positionieren und politische Unterstützung für eine langfristige, strukturierte Zusammenarbeit über humanitäre Hilfe hinaus zu signalisieren.
Im Rahmen des Projekts »Wenn Krieg ein Gesicht bekommt – Ukrainische Stimmen aus russischer Gefangenschaft« empfing Dr. Andreas Handschuh, Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, ehemalige Kriegsgefangene aus der Ukraine. Die Mitglieder der Delegation berichteten eindrücklich von ihren Erfahrungen im Krieg und in Gefangenschaft. In diesem Rahmen bekräftigte Dr. Handschuh Sachsens Solidarität mit der Ukraine sowie die Unterstützung zum Erreichen eines gerechten Friedens. Der Chef der Staatskanzlei verwies des Weiteren auf die konkreten Beiträge Sachsens zur Unterstützung der Ukraine, insbesondere die Aufnahme und Integration von geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainern sowie die medizinische Versorgung von verwundeten ukrainischen Soldaten.
Am 24. Februar kam Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Dr. Andreas Handschuh, in Dresden mit dem Konsularischen Korps zur jährlichen Arbeitssitzung zusammen. Nach einer Führung durch die Schlosskapelle des Residenzschlosses erfolgte ein Austausch zwischen den Mitgliedern des Korps sowie Dr. Handschuh zu aktuellen Entwicklungen in den durch die im Konsularischen Korps vertretenen Staaten.
Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Andreas Handschuh empfing am 24. Februar die zypriotische Botschafterin Maria Papakyriakou. Zentrales Thema des Gesprächs war die EU-Ratspräsidentschaft der Republik Zypern im ersten Halbjahr 2026. Dr. Handschuh unterstrich im Austausch mit Botschafterin Papakyriakou, dass Sachsen und Deutschland angesichts einer Vielzahl von Herausforderungen starke Verbündete wie Zypern brauchen. Die Botschafterin und der Chef der Staatskanzlei betonten des Weiteren die Bedeutung der europäischen Wertegemeinschaft.
Am 26. Januar empfing Ministerpräsident Michael Kretschmer die US-Generalkonsulin Jodi Breisler zu ihrem Antrittsbesuch in der Sächsischen Staatskanzlei. Das US-Generalkonsulat in Leipzig begeht im Jahr 2026 ein doppeltes Jubiläum: den 200. Jahrestag seiner Eröffnung sowie den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Austauschprogramme, sportliche Begegnungen sowie partnerschaftliche Kooperationen in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur tragen nachhaltig zur Stärkung der sächsisch-amerikanischen Beziehungen bei.
Am 21. Januar reiste Ministerpräsident Michael Kretschmer in die polnische Partnerregion Niederschlesien nach Breslau. Sachsen und Niederschlesien unterhalten seit 1999 ein Regionalpartnerschaft. Seit 2012 ist der Freistaat Sachsen auch mit einem Verbindungsbüro vor Ort vertreten.
In Breslau traf er in Begleitung des deutschen Botschafters, Miguel Berger, den niederschlesischen Vize-Marschall Wojciech Bochnak sowie die niederschlesische Woidwodin Anna Żabska zu politischen Gesprächen. Thematisiert wurden die Zusammenarbeit in der Forschung, der Zivilschutz und die EU-Kohäsionspolitik.
Im Anschluss fand in der Karol-Lipinski-Musikakademie das Neujahrskonzert des sächsischen Verbindungsbüros in Breslau statt, bei dem Solistinnen und Solisten des Jungen Ensembles der Semperoper Dresden, das Orchester der Karol-Lipinski-Musikakademie sowie das Kammerorchester der Staatlichen Musikschule Ryszard Bukowski unter Leitung von Artur Wróbel auftraten. Der Ministerpräsident eröffnete das Konzert mit einem Grußwort.
Am Abend des 21. Januar fand im Museum der bildenden Künste in Leipzig der deutsch-französische Neujahrsempfang statt. Beteiligt waren neben dem Institut Français auch die Stadt Leipzig, der Verein der Freunde und Förderer des Institut Français Sachsen, das französische Honorarkonsulat Leipzig, der deutsch-französische Wirtschaftsclub Mitteldeutschland e. V., die Deutsch-Französische Gesellschaft Leipzig e. V. sowie die Sächsische Staatskanzlei.
Den Auftakt bildeten die Beiträge von Leipzigs Wirtschaftsbürgermeister Clemens Schülke, Staatssekretär Dr. Andreas Handschuh sowie von Dr. Harald Langenfeld, Vorsitzender des deutsch-französische Wirtschaftsclub Mitteldeutschland und französischer Honorarkonsul. Im Anschluss las die deutsch-französische Autorin und Journalistin Nadia Pantel aus ihrem neuen Buch »Das Camembert-Diagramm« vor.
Die Veranstaltung ermöglichte einen intensiven Austausch zentraler Akteure zu den sächsisch-französischen Beziehungen. Zugleich bot sie einen gelungenen Auftakt ins neue Jahr im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft anlässlich des 63. Jahrestags des Élysée-Vertrags am 22. Januar.
Der Ungarische Staatspräsident Dr. Tamas Sulyok und Ministerpräsident Michael Kretschmer kamen am 20. Januar im Gedenken an die Vertreibung der Ungarndeutschen in Pirna zusammen. Nach dem Besuch der Gedenktafel vor der »Grauen Kaserne«, nahmen sie gemeinsam an der Gedenkveranstaltung im Evangelischen Schulzentrum Pirna teil. Im Anschluss kamen sie zu einem politischen Gespräch zusammen.
Am 12. Januar reiste der Chef der Staatskanzlei, Dr. Andreas Handschuh, nach Prag zum Neujahrsempfang des sächsischen Verbindungsbüros. Im Vorfeld der Veranstaltungen führte er bilaterale Gespräche über die sächsisch-tschechische Zusammenarbeit mit Senator Pavel Fischer und dem stellvertretenden tschechischen Außenminister Jiří Brodský. Gemeinsam mit Senator Fischer eröffnete Herr Dr. Handschuh dann den Neujahrsempfang.