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Regionalpartnerschaften

Die intensivste Form der Zusammenarbeit für Sachsen sind interregionale Partnerschaften. Sie sind offiziell von den Regierungen der Regionen initiiert und sprechen viele Themen und Gesellschaftsgruppen an.

Organisation der Partnerschaft

Die Basis einer interregionalen Partnerschaft ist eine Gemeinsame Erklärung über Zusammenarbeit, die auf beiden Seiten den politischen Willen einer Kooperation auf verschiedenen Gebieten betont. Die bereits vorher bestehenden gemeinsamen Aktivitäten werden durch die interregionale Partnerschaft institutionalisiert und politisch sowie finanziell weiter gefördert.

Die Regionalpartnerschaften werden durch bilaterale Arbeitsgruppen gesteuert. Koordiniert werden die Partnerschaften auf sächsischer Seite durch die Sächsische Staatskanzlei. Schwerpunkte setzt Sachsen vor allem in der engen Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen in der Tschechischen Republik und Polen.

Republik Polen

Der Schloßplatz in Polens Hauptstadt Warschau

Der Schloßplatz in Polens Hauptstadt Warschau
(© Shutterstock)

Die gemeinsame Geschichte von Polen und Sachsen wurde besonders durch die Herrschaft von August dem Starken geprägt, der von 1694 bis 1733 sowohl Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen als auch König August II. von Polen war. An seine Amtszeit knüpfte sich nahtlos die Amtszeit des Kurfürsten Friedrich August II. von Sachsen an, der zugleich bis 1763 als König August III. Polen regierte.

Die heutige Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Republik Polen beruht auf dem Vertrag vom 17. Juni 1991 über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit. Der Freistaat Sachsen hat auf dieser Grundlage mit zwei polnischen Woiwodschaften Kooperationsvereinbarungen geschlossen, mit Niederschlesien und Lubuskie.

Tschechische Republik

Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik

Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik
(© Shutterstock)

Tschechen und Sachsen haben eine bewegte gemeinsame Geschichte. Besonders durch den Silberbergbau gelangte Sachsen im 16. Jahrhundert zu Wohlstand und Ansehen, was die Besiedlung Sachsens sowie des tschechischen Teils des Erzgebirges, Böhmen, voran trieb. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde Sachsen dann zum Fluchtpunkt für zahlreiche Böhmen, die vor der Rekatholisierung durch den damaligen Kaiser flohen.

Heute unterhält der Freistaat Sachsen mit der Tschechischen Republik eine sehr enge Partnerschaft auf vielen Gebieten. Zusätzlich haben die grenznahen Regierungsbezirke mit den benachbarten nordböhmischen Bezirken Kooperationen gechlossen.

Partnerregion Sachsens

Weitere Beziehungen zur Tschechischen Republik

Rege Kontakte unterhält die Sächsische Staatsregierung zu ihren unmittelbar angrenzenden Nachbarregionen, den Bezirken Karlovy Vary, Liberec und Ústí. Mit den Präsidenten dieser Regionen wurden »Gemeinsame Erklärungen« unterzeichnet, welche die Zusammenarbeit festigen und vertiefen.

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Verbindungsbüros in Breslau und Prag

Mit der Eröffnung der Sächsischen Verbindungsbüros in Breslau und Prag hat der Freistaat nun direkt vor Ort in seinen Partnerregionen eine Anlaufstelle für den weiteren Ausbau der Beziehungen.

Referatsleiterin der Verbindungsbüros in Polen und Tschechien

Dipl. Päd. Stefanie Rehm M. A., Staatsministerin a. D.

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Infoblatt

Informationen aus den Nachbarländern und den Verbindungsbüros in Prag und Breslau

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Jahrbuch Polen 2012 – Regionen

Jahrbuch Polen 2012 Regionen

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